Öffnungszeiten

Unser Restaurant „Zum Alten Kurhaus“ hat geöffnet:

Montag bis Samstag
18 bis 21 Uhr

Aktuelles

Aus akutem Personalmangel ändern wir für die nächsten paar Wochen die Öffnungszeiten wie folgt:

Montag: nur Tagungsmenü
Dienstag und Mittwoch: nur Empfehlungskarte
Donnerstag bis Samstag: geöffnet mit vollem Programm

Alle Gerichte aus unseren Menüs können Sie selbstverständlich auch einzeln bestellen.


Philosophie

Darauf können Sie sich bei uns verlassen

  • Im „Zum Alten Kurhaus“ kochen wir selbst und frisch.
  • Das heißt, wir bereiten alle Gerichte frisch zu und verwenden keine Fertigprodukte.
  • Wir verwenden frische und hochwertige Zutaten. Obst und Gemüse kaufen wir beim regionalen Gemüsehändler. Bei Fleisch achten wir sehr auf eine artgerechte Tierhaltung und kaufen regional und artgerecht, wo immer es uns möglich ist.
  • Auch fantasievolle vegetarische und vegane Gerichte bekommt ihr bei uns, denn es muss nicht immer Fleisch sein.
  • Und weil unser Herz für Nachhaltigkeit schlägt, kommt ein guter Teil unserer köstlichen Gerichte und Menüs sogar ganz ohne tierische Produkte aus.

Unsere Lieferanten

  • Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall
  • Havelland express, Berlin: Havelländer Apfelschweine
    „Im Havelland wachsen unsere Schweine unter Bedingungen auf, die so bestenfalls im Bio-Bereich Anwendung finden. Das Tierwohl steht an erster Stelle.“ Zitat Koch- und Kunzmann, Farm Katerbow
  • Delta, Hamburg: Freiland-Rind, schonend geschlachtet, marmoriertes Rindfleisch, Dry Age – weil’s geil ist
  • Bos-Food: Valrhona-Schokolade
  • Forelle, Saibling, Zander bekommen wir aus Eußerthal
  • Eier: Mobiler Hühnerstall, Familie Döllinger, Oberschlettenbach (Freilandhaltung)
  • Gemüse: Thomas Martin aus Bindersbach
  • Blumen: Blumen-Maas, Annweiler

Bewertungen

Was der Pfälzer Restaurantführer 2022/2023 über uns schreibt:

„Kann ja passieren. Einer der Köche war, nach Erhalt der zweiten Corona-Impfung, unpässlich. Was dazu führte, dass die Speisekarte an diesem Abend verkleinert wurde. Schade – aber kein Beinbruch. Zumal schon der Empfang im idyllisch und ruhig gelegenen Huas Maßstäbe setzte. Klar, wir hatten reserviert, was sehr sinnvoll ist, aber nicht unbedingt mit so einer herzlichen Kellnerin gerechnet. Ob wir draußen sitzen wollten oder drinnen? Was wir trinken wollten? Wir fühlten uns gut aufgehoben, und unsere Freude steigerte sich noch, als wir Einblick in die Karte nahmen. Die Weingüter werden nämlich ausführlich vorgestellt, die Wiene sind fair kalkuliert – eine Rieslaner Spätlese von Minges zu etwas mehr als 23 Euro die Flasche, die von Heiner Sauer in Spanien (!) erzeugte Bobal-Tempranillo-Cuvée zu unter 20 -, und damit ist noch lange nicht Schluss. Tee und Kaffee haben eigene Rubriken, und wer sich mal akoholfrei durch den Abend genießen möchte, findet hier zahlreicher Cuvées des Saft-Spezialisten Jörg Geiger.

Gedacht, getan. Wir bestellten dessen Cuvée Nr. 31, die aus Wiesenobst, Grüntee und Gartenmelisse komponiert worden war, und überflogen die kleine und, interessehalber, auch die große Karte. An anderen Tagen hätte es gefüllte Paprika mit Quinoa gegeben, einen von gleich mehreren spannenden vegetarischen Gängen, oder Hällisches Landschweinfilet mit Salbei-Mohn-Butter. Heute gab es (der kranke Koch!) immerhin Pfifferlingrahmsuppe (delikat abgeschmeckt mit frischen Croutons) oder Rumpsteak vom Hohenloher Weiderind mit Bratkartoffeln, Zwiebel, Gemüse. Das gäbe es auch anderswo, meinen Sie? Na ja, schon möglich, aber in dieser Perfektion selten. Krosse Kartoffeln, erkennbar frisches Gemüse, Fleisch mit Eigengeschmack: Wir waren begeistert. Dass beim Riesling-Schorle-Sorbet (dazu hausgemachtes Beerenkompott) ein bisschen viel Zucker im Spiel war: geschenkt. Wir haben uns sehr wohlgefühlt in diesem Haus am Ende der Welt. Hier wurde ein gastronomisches Konzept entwickelt, das Bestand haben dürfte.

Fazit: Man kann nicht sagen, dass in Bindersbach viel los wäre, aber wer hier isst oder übernachtet, sucht auch eher Ruhe als Trubel. Ein Extralob gebührt dem herzlichen, motivierten Service und der Getränkeauswahl.“

Quelle: Pfälzer Restaurantführer 2022/2023 – 138 Empfehlungen von der Weinstube bis zum Gourmetlokal, ISBN 978-3-87524-226-3, Seiten 17-18